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STUDENTINEN ERZÄHLEN - GEDANKEN ÜBER EIGENE SPIELERFAHRUNGEN UND DAS SPIELEN MIT KINDERN IM UNTERRICHT

(Zitate aus schriftlichen Rückmeldungen Studierender zu einer obligatorischen Woche Darstellendem Spiel im Rahmen der Fachhochschule Nordwestschweiz, Abteilung Kindergartenausbildung (Dozenten: Franz Dängeli und Annemarie Mächler.)


"Ich empfand, dass die Spiele viel über mich aussagten und dass ich mich schlecht darin verstecken konnte. Doch genau das machte es für mich spannend. Ich sah mich selber von verschiedenen Seiten und war manchmal selber überrascht, wie ich in gewissen Situationen reagierte. Im Spiel fühlte ich mich so wohl, dass ich meistens alles um mich vergass und ganz darin versunken war. Das hätte ich mir selbst vor der Kurswoche nicht zugetraut."

"Ich vermute, dass beim Spielen viele Dinge unterbewusst passieren und dass dabei viele Angelegenheiten verarbeitet werden."

"Sehr spannend war es dann für mich, mich immer wieder auf eine neue Situation einzulassen. Es forderte Feingefühl und Aufmerksamkeit um die anderen Mitspielerinnen zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu treten."

"Ich fand die Oma sehr faszinierend. Diese Person entsprach also ein Stück weit meinem Charakter. Ruhig behutsam und doch in Rage versetzt, konnte ich die Rolle sehr geniessen."

"Das Spielen hat mich sehr viel Kraft gekostet, obwohl ich es direkt beim Spielen nicht bemerkt habe, erst danach."

"Kinder lieben das Rollenspiel. In Figuren schlüpfen, ihr Wesen ergründen, ist aber nicht nur für Kinder spannend. Um die Welt der Kinder zu verstehen, müssen wir uns auch als Erwachsene in die Welt der Rollen versetzen."

"Wir Erwachsenen müssen uns getrauen, das Rollenspiel neu in uns aufleben zu lassen. Wir müssen die Angst davor überwinden. Wir müssen wieder lernen, den Wolf zu verkörpern und das Rotkäppchen!"

"Ich konnte mich in Rollen versetzen, die ich eigentlich nie spielen würde. Szenen gestalten, die ich im Alltag nie antreffen werde, wie zum Beispiel die Sehnsucht nach WC-Papier."

"Ich habe beim Theaterspielen nämlich extrem gemerkt, dass ich immer alles um mich herum vergessen habe. Nun ist mir also noch viel klarer geworden wie unangenehm es auch für die Kinde sein muss, wenn sie im Spiel unterbrochen oder gestört werden."

"Es wurde mir bewusst, das in einem Menschen x-Tausend verschiedene Rollen stecken, schlummern, welche meistens im Verborgenen bleiben, weil man sich einfach nicht getraut, sie zu zeigen und sie auszuleben.
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